Trockenes Auge - KCS

Was versteht man unter einem Trockenen Auge ?

Das Krankheitsbild des "Trockenen Auges", medizinischer Fachausdruck "Keratoconjunctivitis sicca" oder abgekürzt "KCS", bezeichnet einen Mangel an Tränenflüssigkeit in einem oder in beiden Augen, der zum Austrocknen der Bindehäute und der Hornhaut führt. Die Folgen sind chronische Bindehaut- und Hornhautentzündungen, die dem Besitzer durch zähe, eitrige Beläge und starke Trübungen der Hornhaut auffallen.

Welche Ursachen führen zu einem "Trockenen Auge" ?

Für die verminderte oder fehlende Tränenproduktion gibt es unterschiedliche Ursachen:

  • Prellungen und Verletzungen im Bereich des Kopfes oder der Augenregion.
  • Schäden an den Tränendrüsen durch chronische Bindehautentzündungen
  • Vergiftungen oder Überdosierungen verschiedener Medikamente.
  • Mangel an lebenswichtigen Vitaminen, besonders Vitamin A
  • Angeborene Schädigungen des tränenproduzierenden Gewebes bei bestimmten Hunderassen (Yorkshire, Chi HuaHua, Cockerspaniel, Zwergschnauzer, Zwergpinscher, Bulldoge, Teckel, West Highland Terrier u.a.)
  • Schädigung von einem Nerven, der die Tränendrüsen versorgt durch Infektionskrankheiten wie z.B. Staupe mit späteren Schäden an der Tränendrüse.

 

Wie diagnostiziert der Tierarzt ein "Trockenes Auge" ?

Zuerst wird die Horhaut mit speziellen Untersuchungslampen auf Unebenheiten und eventuelle Geschwüre untersucht. Dann wird die Menge der von den Tränendrüsen eines Auges produzierten Tränenflüssigkeit mit einem Meßstreifen festgestellt.

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